Ihr Kontakt bei Fragen zum Vorhaben:

Herr Maxime Hähnel

Amt für Stadtentwicklung und Umweltplanung
Städtebauliche Sanierung, Wohnungsbauförderung, Bauleitplanung

Zi. 413, 4. OG
Rathaus, Kettelerstr. 3, 68519 Viernheim

Telefon: 06204 988-287

Fax: 06204 988-257

Email:  MHaehnel@viernheim.de

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Letzte Aktualisierung dieses Eintrages: April 2019 / Version: 3

Inhaltliche Beschreibung:

Die Stadt Viernheim wurde im Jahr 2016 als einer von 20 neuen Standorten in das Städtebau- förderprogramm "Stadtumbau in Hessen" aufgenommen. Am 17.10.2016 überreichte Umweltministerin Priska Hinz den ersten Förderbescheid für das Jahr 2016 in Höhe von 269.000 Euro für den Stadtumbau an Viernheims Bürgermeister Matthias Baaß.

Ziel des Programms ist es, städtebauliche Maßnahmen zu Klimaschutz, Klimaanpassung sowie zur Anpassung an demografische und wirtschaftsstrukturelle Veränderungen in einem integrierten Ansatz zu vereinen. Während des zehnjährigen Förderzeitraums sollen Kommunen u. a. in die Lage versetzt werden, sich auf die Folgen des Klimawandels vor Ort einzustellen. Dabei gilt es, Stadt- und Siedlungsstrukturen baulich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hierbei spielen Wasser- und Grünflächen, die sogenannte grüne und blaue Infrastruktur, für die Kühlung von Quartieren und Steigerung der Lebensqualität eine entscheidende Rolle.

Grundlage für die Umsetzung von Maßnahmen ist ein von der Stadt aufzustellendes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK), das für die nächsten zehn Jahre den Handlungsrahmen der städtebaulichen Entwicklung vorgeben soll. Die Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts wurde im Herbst 2017 abgeschlossen. Im Ergebnis von Bürgerworkshops und Onlinebeteiligung wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Mögliche Maßnahmen sind:

  • Untersuchung zur möglichen Versickerung von Oberflächenwasser, Eignung von Flächen zur Rückhaltung auch bei Starkregenereignissen
  • die Neugestaltung des Tivoliparks
  • der Umbau zum Kreisverkehr/ die Erneuerung im Kreuzungsbereich Kreuzstrasse
  • der Umbau und die Neugestaltung des Bürgerhausplatzes
  • die Sanierung der Saarlandstrasse bei gleichzeitiger Neugestaltung des Straßenraume, Reduzierung des Querschnittes, integrieren von Baumstandorten zur Beschattung

Politische Beschlüsse zum Vorhaben:

Beschluss zur Antragstellung zur Aufnahme in das Förderprogramm "Stadtumbau in Hessen" (Neuauflage)" durch die Stadtverordneten-Versammlung am 29.01.2016.

Beschluss über die Erweiterung des Stadtumbaugebietes, die Gründung einer lokalen Partnerschaft und den Entwurf zum ISEK durch die Stadtverordneten-Versammlung am 29.09.2017.

Abschließender Beschluss des Konzepts in der Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung am 09.03.2018.

Beschluss der Vergabe der Planungsleitungen zur Umgestaltung des Tivoliparks durch den Magistrat am 25.02.2019.

Aktueller Bearbeitungsstand:

Das Ministerium des Landes Hessen hat das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) mit Schreiben vom 29. Dezember 2017 unter Auflagen anerkannt. Die Auflagen wurden eingearbeitet und das Konzept wurde durch die politischen Gremien im März 2018  abschließend beschlossen.
In verschiedenen Veranstaltungen wurden mögliche Maßnahmen mit den Bürgern und in politischen Gremien erörtert. Besonderes Augenmerk hat der Tivolipark erfahren, zu welchem der letzte Workshop und auch eine Begehung mit Schülern in Zusammenarbeit mit der benachbarten Schule stattgefunden hat.

 

Kosten, soweit bezifferbar:

nicht allgemein bezifferbar, richten sich nach Maßnahmen die umgesetzt werden
 

Geplanter Zeitpunkt der Umsetzung / nächste Schritte:

Die Planungen für den Tivolipark sollen in diesem Jahr begonnen werden, weitere Bürgerworkshops sollen stattfinden.
Weitere Infos finden sich hier.

 

Betroffenes Gebiet:

Viernheim Weststadt, Gebiet um das Bürgerhaus
 

Bürgerbeteiligung vorgesehen?

Es wurde bereits das Gremium der "Lokalen Partnerschaft" ins Leben gerufen, welches aus Akteuren im Stadtgebiet besteht. Das Gremium hat mehrfach getagt und die Erstellung des Konzepts begleitet. Für einzelne Unterprojekte im Rahmen des Stadtumbaus werden voraussichtlich weitere Beteiligungsformate erforderlich werden.