Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Viernheim

Aufgaben

  • Sie wirkt bei allen personellen, organisatorischen und sozialen Angelegenheiten der Stadt Viernheim mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Anerkennung der gleichwertigen Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft haben.
    Die verwaltungsinternen Aufgaben ergeben sich allgemein aus dem Hessischen Gesetz über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zum Abbau von Diskriminierungen von Frauen in der öffentlichen Verwaltung (HGlG). Weitere Informationen unter gesetzliche Grundlagen.
     
  • In Ihrem externen Wirkungskreis als Stabsstelle entsprechend § 4 Hessischer Gemeindeordnung entwickelt Sie Konzepte, initiiert Maßnahmen und erarbeitet Anregungen und Empfehlungen zur Gleichstellung von Frauen und Männern, zum Beispiel durch:
    • Beratung der Einwohnerschaft der Stadt Viernheim zu allen Facetten der Chancengleichheit, Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit
    • Leitung des bestehenden lokalen "Sozialen Netzwerks"
    • aktive Mitarbeit in sonstigen Netzwerken auf städtischer und regionaler Ebene sowie Kooperation mit Verbänden, Vereinen/Gruppierungen, Kirchen und der Arbeitsverwaltung in gleichstellungspolitischen Fragen
    • Berichte an die Verwaltungsführung und kommunalen Gremien über Ihre Arbeit.

Ziele

  • Verbesserung der sozialen Situation von Frauen
  • Herstellung von Chancengleichheit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt
  • Förderung und Absicherung von Projekten und Einrichtungen für Frauen
  • Förderung der gleichberechtigten Vertretung von Frauen in Politik und Gesellschaft
  • Herstellung von Öffentlichkeit und Bewußtseinsbildung zur Geschlechterdemokratie
  • Verwirklichung der Chancengleichheit von Mädchen
  • Verbesserung der Aufstiegschancen von Frauen im öffentlichen Dienst
  • Ermöglichung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Familien- und Pflegeaufgaben
  • Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Viernheim ist sowohl als kommunale (externe) Gleichstellungsbeauftragte, als auch als verwaltungsinterne Gleichstellungsbeauftragte tätig.

"Schlaglicht des Monats" Februar 2021

Weltkrebstag 4. Februar 2021

"Am 4. Februar 2021 findet der Weltkrebstag zum 21. Mal statt. Das Motto „ICH BIN UND ICH WERDE“ ruft jeden Einzelnen zum Nachdenken auf: Wer BIN ICH und was WERDE ICH [...] Jedes Jahr erkranken in Deutschland 510.000 Menschen neu an Krebs – Tendenz steigend. Über vier Millionen Menschen leben mit der Krankheit. Und rund 40 Prozent aller Krebsfälle könnten durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden."
Quelle: https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/weltkrebstag-2021/

 

Internationaler Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung 6. Februar 2021

Dieser Tag wurde vom „Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children“ (IAC) im Jahr 2003 ausgerufen, um die Weltöffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen. "Aktuellen Angaben von Unicef zufolge leben weltweit mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Jedes Jahr werden erneut etwa drei Millionen Mädchen Opfer dieser Praktik – das sind 8.000 Mädchen und Frauen täglich. Traditionell wird weibliche Genitalverstümmelung in 28 Ländern Afrikas praktiziert. Besonders viele junge Frauen und Mädchen sind in afrikanischen Ländern wie Ägypten, Guinea, dem Sudan und Eritrea betroffen. In Ägypten liegt der Anteil der zwangsbeschnittenen Mädchen und Frauen beispielsweise bei 91 Prozent. Vereinzelt wird Genitalverstümmelung auch im Süden der Arabischen Halbinsel und in einigen Ländern Asiens (wie in Teilen Indiens, Indonesiens, Malaysias oder Sri Lankas) vorgenommen. Auch in Deutschland sind Mädchen dem Risiko ausgesetzt, hierzulande oder im Ausland an ihren Genitalien verstümmelt zu werden. Nach Schätzungen der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes leben in Deutschland etwa 23.000 Frauen und Mädchen, die Opfer von FGM (female genital mutilation) wurden oder davon bedroht sind. Bei der Genitalverstümmelung wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt. In besonders schwerwiegenden Fällen wird die Vagina zugenäht und nur eine kleine Öffnung belassen. Für die Frauen und Mädchen hat die Genitalverstümmelung neben lebenslangen Traumata oft Infektionen und Komplikationen bei der Geburt zur Folge, die zum Tod führen können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu 25 Prozent der Betroffenen an den unmittelbaren und langfristigen Folgen sterben.
Quelle: 6. Februar: Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung | BAG kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter Deutschlands (frauenbeauftragte.org)

Eine Milliarde erhebt sich - One Billion Rising (OBR) 14. Februar 2021

OBR ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. „Sie wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine „Milliarde“ deutet auf eine UN-Statistik hin, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung werden. Die Kampagne wurde im Rahmen der V-Day Bewegung gestartet. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen mit tausenden von Events in bis zu 190 Ländern der Welt.“
Quelle: One Billion Rising - Eine weltweite Aktion gegen Gewalt an jedem 14. Februar

Das diesjährige Motto lautet "Blühende Gärten - Rising Gardens". "Überall auf der Welt sind die meisten Frontarbeiter, Angestellt im Gesundheitswesen, Hausangestellte und Landarbeiter Frauen. [...] Warum BLÜHENDE GÄRTEN"? Gärten erinnern uns an unsere dauerhafte Verbindung zum Leben, untereinander und zur Erde, die uns dazu zwingt, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um das Leben und alles, was heilig ist, zu schützen und zu pflegen, ohne Schaden zuzufügen. Der Anbau von Pflanzen ist auch ein Mittel zum Überleben." So die Veranstalter:innen unter One Billion Rising • Deutschland • 2021 - ONE BILLION RISING
Das Gleichstellungsbüro wird sich mit einer Spende an den weltweiten Aktionen beteiligen (Bericht dazu folgt).

Equal Care Day am 29. Februar in Schaltjahren, mangels Schaltjahr 2021 am 1. März

Der Equal Care Day ist eine Initative, die Menschen, Organisationen und Institutionen international dazu aufruft, einen Aktionstag zu organisieren und zu feiern, der auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam macht. Neben zahlreichen Unterstützer:innen, die hinter diesen Anliegen stehen, geben die Bundeszentrale für politische Bildung und die Willi-Eichler-Akademie der Konferenz in Bonn Rückenwind. Der Equal Care Day soll das Bewusstsein dafür schärfen, dass Care-Arbeit und Pflege in unserer Gesellschaft allzu oft schlecht bis gar nicht honoriert werden. Tickets für die 2-tägige Konferenz am 28. und 29. Februar in Bonn sind unter ticket.equalcareday.de erhältlich. Quelle: https://equalcareday.de/

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Bergstraße (Kreis-Frauenbüro, Bensheim, Bürstadt, Heppenheim, Lampertheim, Viernheim) veranstalten im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit vom 1.3. bis zum 10.3.2021 Veranstaltungen zum Equal Care (1.3.), Internationaler Frauentag (8.3.) und Equal Pay (10.3). Mit den Aktionen soll ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, für gleichberechtigte Verteilung der Sorgearbeit, für Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Identität und für gleiche Bezahlung ALLER gesetzt werden!
Auftakt ist am Montag, 1. März 2021, 11 Uhr, ein Online-Vortrag mit Susanne Maier, Referntin für Gleichstellung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg. Titel ist "Das bisschen Haushalt und die unsichtbare Arbeit, die ihn am Laufen hält".
Kostenloser Zugang: online https://global.gotomeeting.com/join/847516149 oder per Telefon: Deutschland: +49 892 0194 301. Der Zugangscode lautet: 847-516-149

Viernheimer Frauen-Nachtfahrdienst

Am 1.12.2020 feierte der Viernheimer Frauen-Nachtfahrdienst sein 30-jähriges Bestehen!

Copyright/Bildquelle: ariadnas/www.123rf.com

Frauen & Arbeit


"Eine gängige Erwartungshaltung ist doch: Frauen sollen so arbeiten, als ob sie keine Kinder hätten, und so erziehen, als ob sie nicht arbeiten würden.“

Zitat aus Interview Edition F mit Jutta Allmendinger

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Migration & Integration


„Migration ist kein rein männliches Phänomen. Wanderungen von Frauen finden aber deutlich weniger Beachtung. Dabei sind weltweit immer mehr Frauen unterwegs. Ihre Migrationserfahrungen unterschieden sich zum Teil deutlich von denen männlicher Migranten.“
Quelle: Samia Dinkelaker unter bpb

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Vereinbarkeit Beruf & Familie/Pflege


In Zeiten mangelnder Kinderbetreuung und einer zunehmend alternden Gesellschaft ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie von akuter Wichtigkeit. Vereinbarkeit darf nicht länger ein Frauenthema bleiben und Frauen vorwiegend für Familienfürsorge verantwortlich sein.

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Mädchen & Jungen


Als Teenager kann das Leben schon anstrengend sein.

Keine Sorge: Das Gleichstellungsbüro Viernheim steht dir in allen Fragen rund um Liebe, Pubertät - und ja, sogar bei der Berufsorientierung zur Seite!

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Schutz vor Gewalt


"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden."

 Artikel 2, Absatz 2, Grundgesetz

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Copyright/Bildquelle:  deskcube/www.123rf.com

Selbsthilfe & Unterstützung


Selbsthilfe ist Zusammenkommen und über Probleme, Erfahrungen und im besten Fall auch Lösungen(!) sprechen. In einer vertrauten Runde Rat suchen und geben, ein offenes Ohr finden, Leid teilen.
Selbsthilfe bedeutet sich gemeinsam selbst helfen und nach vorne schauen.

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Das Gleichstellungsbüro

Sprechzeiten

Mo & Mi: 8:00 bis 12:00 Uhr
sowie Mi: 14:00 bis 17:00 Uhr

und nach Vereinbarung!

oder schreiben Sie uns eine E-Mail:
gleichstellungsbuero(at)viernheim.de

Ihre Ansprechpartnerinnen

Frau Maria Lauxen-Ulbrich

Büro der Gleichstellungsbeauftragten
Gleichstellungsbeauftragte

Zi. 013, EG
Rathaus, Kettelerstr. 3, 68519 Viernheim

Telefon: 06204 988-361

Fax: 06204 988-300

Email:  MLauxen-ulbrich@viernheim.de

Frau Birgit Herbold

Büro der Gleichstellungsbeauftragten
Mitarbeit

Zi. 013, EG
Rathaus, Kettelerstr. 3, 68519 Viernheim

Telefon: 06204 988-364

Fax: 06204 988-300

Email:  BHerbold@viernheim.de

So finden Sie uns:

Zu Fuß von Haltestelle „OEG-Bahnhof“: 

Von Haltestelle „OEG-Bahnhof“ aus den Berliner Ring überqueren. Versetzt geradeaus in die Bahnhofstraße gehen. Die Bahnhofstraße ganz durchgehen und die Weinheimerstraße überqueren. Versetzt in die Robert-Koch-Straße gehen und in die Rathausstraße (Fußgängerzone) einbiegen. Gerade aus auf der linken Seite sehen Sie das Rathaus.

Sie finden uns im 2. OG im Zimmer 200