Offizieller Empfang der THW-Helfer: Dank von Bürgermeister Matthias Baaß für besonderen Einsatz in Beirut

spezialisierte Viernheimer Einsatzkräften im Einsatz in Beirut

Einen offiziellen Empfang der Stadt Viernheim für die ehrenamtlichen THW-Helfer Marion Sassen mit ihrem Rettungshund Sharky sowie Bertram Bähr, die nach einer schweren Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut Anfang August im Einsatz waren, gab es vor einigen Tagen in einem kleinen Rahmen in der Rathausgalerie durch Bürgermeister Matthias Baaß.

Dabei dankte Baaß auch im Namen von Ersten Stadtrat Bastian Kempf sowie des Magistrats der Stadt Viernheim den spezialisierten Viernheimer Einsatzkräften für ihren persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz in Beirut, um vor Ort die libanesische Hauptstadt bei der Bewältigung der Schadenslage sowie die Deutsche Botschaft zu unterstützen. Wie es vor Ort nach der gewaltigen Explosion ausgesehen haben muss, sollten Fotos von der Unglücksstelle, die in der Rathausgalerie vor dem Empfang verteilt wurden, allen Beteiligten vergegenwärtigen.

"Das Technische Hilfswerk befindet sich Tag und Nacht im Einsatz. Die generelle Bereitschaft, sich jedes Mal auf eine neue Situation einzulassen und das noch unter den derzeitigen Umständen während der Corona-Pandemie, stellt einen besonderen Dienst dar", so Baaß voller Anerkennung und Dank. Ebenfalls bedankte sich Baaß beim Ortsbeauftragten Volker Patzwaldt und dessen Stellvertreter Rüdiger Frank für die vielen guten Dienste an anderer Stelle im Gemeinwesen, die das THW-Team rund um die Uhr leistet. Zum Dank gab es vom Stadtoberhaupt ein Weinpräsent sowie City-Einkaufsgutscheine für die THW-Kräfte, Rettungshund Sharky erhielt einen Korb mit Leckerlis.

Am Dienstag, dem 4. August kam es in der libanesischen Hauptstadt Beirut auf dem Hafengelände zu einer schweren Explosion. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben, Tausende wurden verletzt und unter Trümmern vermisst. Im Auftrag der Bundesregierung brachen am 5.August rund 50 THW-Helfer der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) sowie ein Botschaftungsunterstützungsteam danach in den Libanon auf. Die SEEBA Helfer sind Spezialisten für Rettung, Ortung und Bergung in Katastrophengebieten. Ausgestattet mit mehr als 16 Tonnen Material, moderner Technik und Spürhunden suchten die Helferinnen und Helfer nach Überlebenden.

Während Marion Sassen mit ihrem Vierbeiner Sharky in einem Umkreis von zwei Kilometern im Hafengebiet eingesetzt wurde und nach Verschütteten suchte, nahm Bähr als Liaison Officer Kontakt zu den weiteren internationalen Rettungsteams auf, koordinierte deren Einsätze und unterstützte die Deutsche Botschaft vor Ort. Für Marion Sassen war es der erste Auslandseinsatz, Bertram Bähr war bereits 17 Mal bei einem Auslandseinsatz dabei.

Beide Helfer kehrten nach ihrem Einsatz am Montag, dem 10. August wohlbehalten wieder nach Deutschland zurück.