Jugendförderung: Stadtteilbüro Ost organisiert Ferienprogramm

Kultur, Geschichte und Spaß in der Region

Burgen und Schlösser, Ausblicke aus luftigen Höhen, Erforschen von Tier- und Pflanzenwelt – das Stadtteilbüro Ost bot Jugendlichen, die zum Großteil aus den beiden Intensivklassen der Alexander-von-Humboldt-Schule (AvH) kamen, in den Herbstferien viel Abwechslung. Für 21 Mädchen und Jungen zwischen 12 und 16 Jahren gab es vom 5. bis 10. Oktober viel zu entdecken.

Welche Orte für das einwöchige Ferienprogramm in Frage kamen, recherchierten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld eigenständig, natürlich unter Berücksichtigung von Corona-Bestimmungen. Unterstützt wurden sie von den zwei Klassenlehrerinnen Frau Lavoute und Frau Steiner sowie der Sozialarbeiterin im Anerkennungsjahr Ewelina Borkowska und zwei Mitarbeitern im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Im Technoseum in Speyer waren für die Jugendlichen vor allem die ausgestellten Autos und Flugzeuge interessant, denn sie hatten die Chance, auf der Tragfläche eines Jumbos zu stehen oder im größten Transportflugzeug der Welt im Laderaum Fußball zu spielen. Die Besichtigung des Speyerer Doms und der Speyerer Altstadt standen ebenso auf dem Programm wie eine Schifffahrt auf dem Neckar von Heidelberg nach Neckargmünd. Auf einer 20 Kilometer langen Wanderung von Dilsberg über die Schleuse nach Neckarsteinach brachten die vielen Burgruinen und Schlösser die jungen Ausflügler zum Staunen. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Essen in der Heidelberger Altstadt aus.

Bei einem weiteren Ausflug zum „Boulderhaus“ in Mannheim konnten die Jugendlichen unter Anleitung erste Klettererfahrungen machen, wogegen der 212 Meter hohe Fernmeldeturm besondere Ausblicke rund um Mannheim bot. Im Luisenpark ließ sich die Gruppe von imposanten Bäumen und Tieren inspirieren. Einige Schülerinnen und Schüle nahmen Ideen und Anregungen für ihr Waldgartenkonzept im Rahmen des Schulgartenprojektes der AvH mit. Am Nachmittag vergnügte sich die Gruppe abschließend auf der „Mannheimer Herbstmesse“ auf dem Neuen Messplatz. Ein weiterer Ausflug zu den Dinosauriern im Senckenberg Museum in Frankfurt war für die Jugendlichen besonders faszinierend.

Nach den spannenden Tagen und den vielen neuen Eindrücken zog die Gruppe ein durchweg positives Resümee: So spannende und schöne Ferien hatten die jugendlichen Teilnehmer noch nicht erlebt. In ihren Herkunftsländern wären solche Ferienerlebnisse nicht möglich gewesen. Frau Steiner, Frau Borkowska und Herr Prechtl freuten sich über die Fortschritte der Schülerinnen und Schüler in der deutschen Sprache. „Allen tat die Woche gut: Ausflüge planen, miteinander Spaß haben, sein Deutsch verbessern, sich besser kennenlernen. Das alles hilft, in der neuen Heimat anzukommen,“ strahlt Lars Prechtl, Mitarbeiter der Jugendförderung im Stadtteilbüro Ost, „denn gemeinsame Aktivitäten sind ein wichtiger Türöffner für Integration.“

Um alle daheimgebliebenen Jugendlichen an ihren Erlebnissen teilhaben zu lassen, gab es jeden Tag eine kleine Story auf dem Instagram Account der Jugendförderung unter #jufoevhm zu sehen. Die Jugendförderung in Viernheim organisiert immer in den Ferien spannende Aktionen, Fahrten und Freizeiten für und mit Viernheimer Jugendlichen.

Informationen gibt es unter: www.viernheim.de, #jufoevhm, youtube.com/c/jugendförderungviernheim, in den Stadtteilbüros an den weiterführenden Schulen oder am Treff im Bahnhof (T.i.B.).