Forum der Senioren: Umbau- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen

Erfolgreiche Umgestaltung des Wohnbereichs „Hochhaus“ in der Rathausstraße 53

Freundliche Farbakzente in gelb, orange und grün, große Fototapeten mit Blumen und Bäumen, warme LED-Leuchten an den Decken sowie ringsum ein offener Blick nach draußen, so präsentieren sich die 1.300 Quadratmeter großen Räumlichkeiten des Forums der Senioren im 1. Obergeschoss des Hochhauses in der Rathausstraße nach Abschluss gut zweijähriger Umbau- und Sanierungsphase.

Bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Bürgermeister Matthias Baaß, Architekt Roland Träger sowie Betriebsleiter Jürgen Hoock wurden die erfolgreichen Ergebnisse in den ehemaligen Kaufhausflächen des DK-Hochhauses vorgestellt. Aufgrund Corona jedoch nicht vor Ort, sondern zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner anhand einer Fotopräsentation im Rathaus.

„Bei den Maßnahmen ging es nicht um die Schaffung neuer Platzkapazitäten“, erklärt Baaß gleich zu Beginn. Auch wenn in den seit 1996 erstmals bezogenen Räumlichkeiten, in denen schwerpunktmäßig demente Menschen versorgt werden, immer wieder kleinere und größere Verschönerungsmaßnahmen vorgenommen wurden, stand nun die Optimierung der Nutzungsmöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitenden nach den neuesten pflegerischen Erkenntnissen im Vordergrund. „Die pflegerische Qualität einer Betreuungseinrichtung ist erst einmal essenziell, trotzdem spielt die Optik für den Träger ebenfalls eine große Rolle“, stellt Baaß fest. „Schließlich soll die Einrichtung auch zukünftig marktfähig bleiben.“ Das Budget in Höhe von 849.000 Euro, welches 2018 im Wirtschaftsplan des Forums der Senioren eingestellt und bewilligt wurde, konnte voll eingehalten werden, so die Aussage des Betriebsleiters Jürgen Hoock. Die Umsetzung der baulichen Maßnahmen seien sehr anspruchsvoll gewesen, zumal diese im laufenden Betrieb erfolgten, berichtet Architekt Roland Träger. „Hinzu kam, dass die ganzen Baumaterialien von der Rathausstraße aus auf das Dach hochbefördert werden mussten, was ebenfalls sehr aufwendig und beschwerlich war.“ Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Im Gegensatz zu vielen anderen Neubauten wurde hier ein Unikat geschaffen“, so Architekt Roland Träger stolz.

So wurde in einem ersten Abschnitt der Dachgarten im ehemaligen Innenhof mit einem Glasdach versehen, was nun für eine zusätzliche Gemeinschaftsfläche mit viel Licht sorgt. Gleichzeitig wurden die alten Holzfenster ersetzt und weitere zusätzliche Fenster eingebaut, um die Bewohner mit Blick nach draußen mehr am Leben teilhaben zu lassen. „Insbesondere die Apostelkirche ist nun für alle „sichtbar“ geworden“, freut sich Träger.

Der Schwesternstützpunkt wurde so ausgerichtet, dass der Aufenthaltsbereich und die Bewohner jederzeit im Blick sind. Weiterhin wurde eine neue Wohnküche konzipiert. Auf der zuvor nicht begehbaren Dachterrasse entstand ein 120 Quadratmeter großer Dachgarten mit Sonnenschutz, Pflanzen und Gartenmöbeln, der zum Verweilen im Freien einlädt. Neue LED-Beleuchtung, einheitliche Vinylböden, ein freundliches Farbkonzept inklusive Fototapeten sowie eine Klimatisierung und neue Möblierung der Gemeinschaftsflächen sorgen für eine hohe Wohnqualität – auch für die Mitarbeitenden, die sich täglich um die 30 Bewohnerinnen und Bewohner kümmern.

„Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Hochhaus Rathausstraße waren sozusagen die letzte Etappe im Rahmen der umfangreichen Baumaßnahmen des gesamten Forums der Senioren“, so der Betriebsleiter der Pflegeeinrichtung abschließend. Um die Marktfähigkeit der Einrichtung perspektivisch weiter zu sichern, sind ab November im Haupthaus Spitalplatz die Erneuerung der vier Etagenküchen in den weiteren Wohnbereichen vorgesehen. Ebenso sollen vor dem Hintergrund der in den vergangenen Jahren konstant hohen Temperaturen in den Sommermonaten auch dort weitere Gemeinschaftsräume klimatisiert werden.